Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Bewerbungsaufruf Beteiligungsworkshops Kommunale Armutsprävention

 

Das Ministerium für Soziales und Integration hat den Bewerbungsaufruf „Beteiligungsworkshops Kommunale Armutsprävention – Prozessbegleitende Unterstützung einer handlungs- und beteiligungsorientierten kommunalen Armuts- und Sozialberichterstattung“ veröffentlicht.

 

Ermöglicht wird die Durchführung von Beteiligungsworkshops zur kommunalen Armutsprävention und Armutsüberwindung. Die Ausschreibung richtet sich an die Stadt- und Landkreise sowie die Kommunen, die gerade einen Armuts- oder Sozialbericht vorbereiten oder diesen bereits vorgelegt haben. Drei Standorte können ausgewählt werden. Unterstützt werden soll das Element der Beteiligung. Eine breite Beteiligung begünstigt ein ganzheitliches Konzept und fördert die Akzeptanz der Berichterstattung wie auch die aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Verbesserung und Veränderung ihres eigenen Lebensumfeldes. Teilnehmende der Workshops können beispielsweise Verantwortungsträger in der Kommune, Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie weitere Partner im Sozialraum und/oder armutsbetroffene Menschen sein.

 

BewerbungsaufrufAntragsformularWeitere Informationen

 

Anträge werden bis zum 17. August 2018 entgegengenommen.

 

Die Ausschreibung begleitet den vom Ministerium für Soziales und Integration im Mai veröffentlichten „Praxisleitfaden Kommunale Armuts- und Sozialberichterstattung“, der auf der Homepage des Ministeriums zu finden ist.

 

 

Zum Hintergrund:
Armut ist auch in einem reichen Land ein Thema. Wer arm ist, kann an Vielem nicht teilhaben. Armut ist ein Mangel an Verwirklichungschancen, kann sich auf Bildung, Arbeit, Gesundheit auswirken und gefährdet unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um Armut erfolgreich zu bekämpfen bzw. zu verhindern ist es wichtig, für die verschiedenen Betroffenengruppen jeweils passgenaue, nicht stigmatisierende Angebote und Instrumente zu entwickeln. Hierzu braucht es einerseits eine aussagekräftige Datengrundlage sowie andererseits die Einbeziehung unterschiedlicher örtlicher Akteure und Perspektiven.

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