Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Weitere Förderaufrufe und aktuelle Meldungen

 

1. Neuer GesellschaftsReport BW zum Thema „Familienarmut – ein Risiko für die Gesundheit von Kindern“ erschienen

 

Nahezu jedes fünfte Kind in Baden-Württemberg wächst unter armutsgefährdeten Bedingungen auf. Wie diese Armut in frühester Kindheit wesentlich die Chancen auf ein gesundes Aufwachsen prägen, analysiert der dritte „GesellschaftsReport BW“. Als Datengrundlage dienen insbesondere die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen (ESU) im Schuljahr 2015/16. Die Befunde bestätigen, dass nach wie vor ein enger Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit besteht. Wie Präventions- und Hilfemaßnahmen strategisch und zielorientiert umgesetzt werden können, zeigen Beispiele guter Praxis aus Baden-Württemberg.

 

Ausgehend von den Ergebnissen des Reports hat das Ministerium für Soziales und Integration das Programm „Aktiv und gemeinsam gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit“ auf den Weg gebracht. Es werden 400.000 Euro für den Aufbau von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut mit dem Schwerpunktthema Gesundheit an verschiedenen Standorten zur Verfügung gestellt. Näheres zum Förderaufruf „Aktiv und gemeinsam gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit“ finden Sie hier.

 

Der „GesellschaftsReport BW“ wird von der FamilienForschung im Statistischen Landesamt im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg erstellt und bietet kurze und prägnante wissenschaftliche Analysen zu einem breiten Spektrum gesellschaftlich relevanter Themen. Jede Ausgabe beruht auf Ergebnissen der amtlichen Statistik und der sozialwissenschaftlichen Forschung, gibt Praxisbeispiele an die Hand und benennt sozialpolitische Handlungsfelder.

 

Der „GesellschaftsReport BW“ erscheint quartalsweise als Online-Publikation. Die aktuellen und früheren Ausgaben können vom Portal des Sozialministeriums oder der FamilienForschung im Statistischen Landesamt heruntergeladen und auf Wunsch hier abonniert werden.


Kontakt
Stephanie Bundel
Tel. +49 711 641-2145
stephanie.bundel@stala.bwl.de

 

 

 

2. Projektförderung zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Migrantinnen und Migranten

Gesundheitskompetenz spielt im Alltag eine wichtige Rolle, um Entscheidungen in den Bereichen Krankheitsbewältigung, Prävention sowie Gesundheitsförderung treffen zu können. Dabei ist der Anteil an eingeschränkter Gesundheitskompetenz in Deutschland aus unterschiedlichen Gründen hoch, unter anderem bei vorliegendem Migrationshintergrund.

 

Daher unterstützt die Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg im Rahmen des § 5 der Landesrahmenvereinbarung Baden-Württemberg kassen- bzw. trägerübergreifende Projekte, die mit ihrem Ansatz die Gesundheitskompetenz für Migrantinnen und Migranten stärken. Insbesondere Projekte und Maßnahmen, die im Sinne des Stiftungszwecks zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit beitragen, werden berücksichtigt.

 

Anträge können jederzeit bei der Geschäftsstelle gestellt werden. Antragsberechtigt sind neben Trägern von Lebenswelten auch die Kommunen sowie ihre Einrichtungsträger und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Kommunalen Gesundheitskonferenzen. Die Entscheidungen über eine Projektförderung werden zwei Mal jährlich durch einen Koordinierungsausschuss getroffen. Für die Bewerbungen gelten folgende Stichtage: 31. März und 30. September.

 

Nähere Informationen zur Ausschreibung und den Antragsbedingungen finden Sie auf der Seite der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg.

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