Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Sonderprogramm Quartier: Erhalten auch Sie eine Förderung für Ihr Quartiersprojekt z.B. zur Umsetzung des Präventiven Hausbesuchs

 

1. Mit dem Sonderprogramm Quartier den Präventiven Hausbesuch erproben und umsetzen  

Ihnen ist es wichtig, dass ältere Menschen noch vor Eintreten einer akuten Pflegesituation die passende Beratung und Unterstützung erhalten? Sie wollen auf die Menschen zu Hause zugehen und proaktiv tätig werden? Sie möchten den Präventiven Hausbesuch in Ihrem Quartier erproben? Dann nutzen Sie das Sonderprogramm Quartier, um Ihre Ideen umzusetzen!

 

Der Präventive Hausbesuch ist eine gute Möglichkeit, altersgerechte Quartiere zu entwickeln, in denen ältere Menschen so lange wie möglich – auch bei Pflege- und Unterstützungsbedarf – wohnen bleiben können. Interessierte Kommunen können über das Sonderprogramm Quartier Sach- und Personalmittel für die Umsetzung des Präventiven Hausbesuchs in ihrem Quartier beantragen.

 

Mit dem Sonderprogramm Quartier unterstützt das Ministerium für Soziales und Integration Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von alters- und generationengerechten Quartiersprojekten sowie die Vernetzung der Akteure auf allen Ebenen. Das Land stellt hierfür insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können Sie laufend bis spätestens 15.03.2019 stellen. Nähere Informationen zur Ausschreibung und Antragsberatung finden Sie auf unserer Seite unter „Angebote“ sowie auf der Homepage  des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

 

Der „Abschlussbericht des Modellvorhabens PräSenZ in Baden-Württemberg“ und die „Handreichung für Kommunen zur Umsetzung präventiver Hausbesuche für Seniorinnen und Senioren“ können Sie auf unserer Seite unter Arbeitsmaterialien im Handlungsfeld Pflege und Unterstützung, der Homepage  des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg oder auf der Homepage des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) herunterladen.

 

 

2. Viele Projekte werden bereits gefördert. Machen auch Sie mit!Bereits zehn Projekte werden über das Sonderprogramm Quartier gefördert. Machen auch Sie mit und sichern Sie sich einen finanziellen Zuschuss für Ihr Quartiersprojekt. In Kürze stellen wir Ihnen die Quartiersprojekte auf unserer neuen Förderlandkarte genauer vor. Folgende Kommunen sind mit dabei:

 

Ostfildern: „Gutes Älterwerden in Nellingen. Wir gestalten unsere Zukunft!“
Für den Stadtteil Nellingen sollen beispielhafte Angebote für ein gutes Älterwerden gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie zentralen lokalen Akteuren entwickelt werden. Hierzu werden mittels thematischer Bürgertische Bedarfe erhoben und Interessen abgefragt. Über weitere Beteiligungs- und Vernetzungsformate soll eine Bürgerkonzeption entstehen. Ziel ist es, tragfähige Netzwerke aufzubauen, Konzepte gemeinsam zu entwickeln, ambulant betreute Wohnformen in bürgerschaftlicher Mitverantwortung zu initiieren und Verantwortungsgemeinschaften zu befördern. Das Projekt startet im September 2018.

 

Böblingen: „Quartiersentwicklungsprozess im Stadtteil Grund“
Der Stadtteil soll für Ältere attraktiver werden, Selbsthilfestrukturen sollen gestärkt und Beteiligung – auch über Kulturgrenzen hinweg – gefördert werden. Über eine Stadtteilanalyse und die Befragung von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einbezug von lokalen Schlüsselpersonen werden Bedarfe erhoben und Ideen in Nachbarschafts-Tischen erarbeitet. Ziel ist der Ausbau und die Vernetzung der Angebote und Akteure vor Ort zur Förderung der nachbarschaftlichen Hilfestrukturen, der Bürgerbeteiligung und der sozialen Infrastruktur. Projektstart ist im Dezember 2018.

 

Waiblingen: „Gemeinsam auf der Höhe – für ein gutes Miteinander im Stadtteil Korber Höhe“
Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Korber Höhe sollen aktiviert werden, um das bestehende ehrenamtliche Engagement neu zu beleben und auszubauen. Dazu gehört auch die Schaffung niederschwelliger Angebote für ältere Menschen aller Kulturen. Zudem sollen die bestehenden Netzwerke verknüpft und nachbarschaftliche Strukturen gestärkt werden, um ein Wir-Gefühl im Quartier mit Begegnungsmöglichkeiten zu erzeugen. Projektstart ist im September 2018.

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