Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Landesregierung beschließt Impulsprogramm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Landesregierung hat ein ressortübergreifendes Impulsprogramm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt beschlossen. Dadurch wird durch mutige und unkonventionelle Ansätze das Miteinander im Land gestärkt.

 

Im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats machte Ministerpräsident Winfried Kretschmann deutlich, dass „auch bei uns manche Menschen verunsichert sind, die Sehnsucht nach Halt und Orientierung wächst. Wir nehmen das sehr ernst und haben uns als Landesregierung die Stärkung des Zusammenhalts von Beginn an zu einer Kernaufgabe gemacht“. Auch wenn die Polarisierung weit weniger vorangeschritten sei als in vielen anderen Regionen Europas, blieben die fundamentalen Umbrüche der Zeit auch in Baden-Württemberg nicht ohne Folgen. Um einer Polarisierung entgegenzuwirken und die Menschen zu befähigen, mit den Umbrüchen der Zeit umzugehen, habe die Landesregierung in den letzten Jahren vieles auf den Weg gebracht: von der Politik des Gehörtwerdens, über die Qualitätsoffensive in der Bildung und die Stärkung der inneren Sicherheit bis hin zum Wohnungsbau, einer aktiven Sozial- und Integrationspolitik und der entschlossenen Förderung des ländlichen Raums.

 

„Mit dem Impulsprogramm legen wir jetzt nach und gehen dabei einen unkonventionellen Weg. Wir haben das Knowhow aller Ministerien themenbezogen gebündelt. Die Einzelvorhaben sind bewusst an den Schnittstellen der Ressorts und werden ganz gezielt von zwei oder mehreren Ministerien gemeinsam durchgeführt“, so der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl. Dadurch könne man an die bereits vorhandenen Aktivitäten der Ressorts anknüpfen und zentrale, für den Zusammenhalt bedeutende Bereiche der einzelnen Ressorts systematisch und zielgerichtet zusammenbringen.

 

Für das Arbeitsprogramm stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung, die für Einzelprojekte in acht Themenfeldern eingesetzt werden. Die Vorhaben orientieren sich an zentralen gesellschaftlichen Fragestellungen. Dabei baut das Programm auf den umfassenden bürgerschaftlichen Strukturen auf und richtet den Blick auf gesellschaftliche Potenziale. »weiterlesen

 

 

Würdigung des Ehrenamts beim traditionellen Frühjahrskaffee im Neuen Schloss

Einen Tag nach dem kalendarischen Frühlingsbeginn empfing Gerlinde Kretschmann die Damen des Konsularischen Korps, Partnerinnen der Mitglieder der Landesregierung, der Fraktionsvorsitzenden sowie der ehemaligen Ministerpräsidenten, Vertreterinnen der Landespressekonferenz sowie Vertreterinnen von ehrenamtlich Tätigen im Bereich der Mehrgenerationenhäuser zum traditionellen Frühjahrskaffee im Neuen Schloss.

 

Im Mittelpunkt der Würdigung standen in diesem Jahr die Mehrgenerationenhäuser im Land. „Der Austausch der Generationen ist für eine Gemeinschaft unglaublich wichtig – gerade, weil die meisten Menschen heute nicht mehr wie früher mit mehreren Generationen unter einem Dach leben. Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander gelebt wird. Familien werden unterstützt, Hilfestellung wird geleistet, Erfahrungswissen wird ausgetauscht.“ Um diesen lebendigen Austausch zu organisieren, brauche es Menschen, die bereit seien, sich einzubringen. „Ohne Ehrenamtliche würden die vielen Projekte und Unternehmungen der Mehrgenerationenhäuser nicht funktionieren. Daher ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die sich in den Mehrgenerationenhäusern bei uns in Baden-Württemberg engagieren“, so Kretschmann weiter. Im Anschluss an ihr Grußwort überreichte Gerlinde Kretschmann den anwesenden Vertreterinnen des Mehrgenerationenhauses Langenau eine Spende.

 

Umrahmt wurde der Nachmittag mit Musik von Gioacchino Rossini, dargeboten von jungen Sängerinnen und Sängern des Opernstudios Stuttgart. Gerlinde Kretschmann bedankte sich bei den Künstlerinnen und Künstlern für den musikalischen Gruß sowie bei der Vertreterin des Fördervereinsvorstandes, Ann-Katrin Bauknecht, die die Arbeit des Projekts vorstellte.

 

Zum Abschluss des Frühjahrskaffees dankte Gerlinde Kretschmann den Gästen für das, was sie in den unterschiedlichsten Teilen der Gesellschaft leisten: „Mit ihrem unermüdlichen Einsatz tragen die Ehrenamtlichen dazu bei, dass das soziale Klima bei uns in Baden-Württemberg so gut ist“. Mediathek: » Mediathek: Bilder zum Herunterladen

 

 

Wissenschaftliche Weiterbildung: „Altern in Sozialraum und Quartier – Kommunale Beratung und Vernetzung“ der Katholischen Hochschule Freiburg

Die berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung der Katholischen Hochschule Freiburg orientiert sich am beruflichen Zukunftsfeld Alter(n), das im Kontext des demografischen Wandels eine wachsende Bedeutung erhält. Kommunen und Verbänden wächst dabei immer stärker die Aufgabe zu, gelingendes Altern im gewohnten Umfeld zu ermöglichen und dafür geeignete Strukturen zu schaffen. Ein gutes Miteinander der Generationen und der Einbezug vieler Akteure sind hierfür bedeutungsvoll.

 

Die Weiterbildung richtet sich an berufserfahrene Multiplikator(inn)en bzw. Mitarbeiter(innen) in Schlüsselfunktionen mit Lehr-, Beratungs- oder Leitungsaufgaben aus allen Fachdisziplinen, die sich mit einer älter werdenden Bevölkerung auseinandersetzen sowie an Mitarbeiter(innen) in koordinierender, planender sowie sozialraumbezogener Funktion in Kommunen und Verbänden.

 

Nutzen Sie die Infoveranstaltung am 9. April 2019 in der Katholischen Hochschule Freiburg und lernen Sie die wissenschaftliche Weiterbildung "Altern in Sozialraum und Quartier – Kommunale Beratung und Vernetzung" näher kennen.

 

Wann: 09.04.2019 | 16:00 - 17:30 Uhr
Wo: Katholische Hochschule, Freiburg

 

Einladung Infoveranstaltung

 

Anmeldung: Bis spätestens 5. April 2019 an marion.mueller@kh-freiburg.de

 

Informationen zur wissenschaftlichen Weiterbildung

Flyer Wissenschaftliche Weiterbildung

Terminübersicht Wissenschaftliche Weiterbildung

Infobroschüre Wissenschaftliche Weiterbildung

Weitere Informationen

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