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Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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Beratung & Förderung

 

Zur Unterstützung und Begleitung der Quartiersarbeit von Städten, Gemeinden, Landkreisen und zivilgesellschaftlichen Akteuren bietet die Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ Beratungs- und Förderangebote mit einem breiten Themenspektrum. Hierdurch sollen die Quartiersvielfalt im Land gestärkt und gleichzeitig gute Bedingungen für die qualitätsvolle und nachhaltige Verankerung von Quartiersprozessen geschaffen werden.

 

Um Projekte nachhaltig und langfristig zu gestalten, kann das Kombinieren von unterschiedlichen Förderprogrammen sinnvoll sein. In einem Förderbaukasten stellen wir Ihnen Förderprogramme aus den Bereichen Quartiersentwicklung, Beteiligung und Engagement vor und zeigen Ihnen, wie Sie die Angebote miteinander kombinieren können.

 

Der Förderbaukasten

 

 

Beratungsstellen

 

Gemeinsames Kommunales Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag

Das Gemeinsame Kommunale Kompetenzzentrum Quartiersentwicklung (GKZ.QE) ist die landesweite Anlauf- und Beratungsstelle der Kommunalen Landesverbände für Kommunen und Interessierte zu allen Fragen der Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg.

 

Zudem gibt es beim Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag jeweils fachliche Ansprechpersonen für das Thema Quartiersentwicklung, deren Aktivitäten im GKZ.QE zusammenlaufen. Diese Anlauf- und Beratungsstellen bei den Kommunalen Landesverbänden bieten allen Städten, Gemeinden, Landkreisen und Interessierten professionelle Beratung und Begleitung beim Konzipieren und bei der Durchführung ihrer Vorhaben zur Quartiersentwicklung. Die Koordination des Gemeinsamen Kommunalen Kompetenzzentrums Quartiersentwicklung liegt bei Ina Mohr, Städtetag Baden-Württemberg (Kontaktdaten siehe unten). Das Beratungsangebot umfasst insbesondere:

  • Allgemeine Beratung und Unterstützung zu Fragen der Quartiersentwicklung und zur Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“
  • Navigation durch die unterschiedlichen Förderprogramme
  • Antragsberatung im Sonderprogramm Quartier der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“
  • Vernetzung und Austausch von Erfahrungen

 

Flyer

 

Städtetag Baden-Württemberg
(= Koordination des GKZ.QE)

Ina Mohr
Fachberatung Inklusion und
Gesellschaftliche Vielfalt, Quartiersentwicklung
0711-229 21 33

 

Gemeindetag Baden-Württemberg
Nicole Saile

Fachberatung Gemeindenetzwerk BE
Kompetenznetzwerk Quartier 2020
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Duale Hochschule Baden-Württemberg
Center for Advanced Studies
0176-814 492 58

 

Landkreistag Baden-Württemberg

Sabine Wettstein
Fachberatung Quartier 2020
Soziales, Arbeit, Integration
0151-418 800 90

Fachstelle für ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)

Die Fachstelle setzt sich für die Einführung und Weiterentwicklung ambulant unterstützter Wohnformen im Quartier ein. Kreise und Kommunen, Träger, Verbände, Initiativen, interessierte Bürger und Wohnraumanbieter können das kostenfreie Angebot der Fachstelle in Anspruch nehmen.


Die FaWo

  • berät und informiert Kommunen, Träger, Initiativen und Interessierte bei Entwicklung und Realisierung von innovativen Wohnformen.
  • stellt Materialien bereit, die Interessierte und Projektbeteiligte beim Aufbau und der Weiterentwicklung neuer Wohnangebote für Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderungen unterstützen.
  • entwickelt und organisiert Schulungsangebote und Fachtagungen.
  • vermittelt Kontakte zwischen unterschiedlichen Akteuren und Projektbeteiligten und unterstützt Kooperationen.

Der thematische Schwerpunkt liegt zunächst im Bereich des Auf- und Ausbaus ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf. Kennzeichen dieser Wohnform ist das Zusammenleben in kleinen Gruppen in einem gemeinsamen Haushalt mit Unterstützung durch Assistenz- und Betreuungskräfte. Durch die überschaubare Gruppengröße können ambulant betreute Wohngemeinschaften auch in kleineren Gemeinden und Wohnquartieren realisiert werden. Sie bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftliches Wohnen, Selbstbestimmung sowie Versorgungssicherheit in gewachsenen Quartieren und vertrauter Umgebung.


Neben den Perspektiven und Chancen, die ambulant betreute Wohngemeinschaften ihren Bewohnerinnen und Bewohnern erschließen, stellen sie eine Bereicherung für jedes Quartier dar.


Die Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen arbeitet im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

 

Flyer

 

Kontaktdaten:

Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo)
Senefelderstraße 73
70176 Stuttgart

0711 / 6375-763 und -762
Fax: 0711 / 6375-761

 

 

 
 

Förderprogramme

 

Förderprogramm „Quartiersimpulse“

Sie möchten in Ihrer Stadt, Gemeinde oder in Ihrem Landkreis einen neuen Impuls setzen und Ideen für altersgerechte und generationenübergreifende Quartiere entwickeln? Bei Ihnen sollen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft Hand in Hand an Themen arbeiten, die Ihnen vor Ort wichtig sind. Dabei sind für Sie zivilgesellschaftliche Akteure wichtige Partner der Kommune?

 

Dann kann das Förderprogramm „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ Sie bei der Umsetzung Ihrer Aktivitäten unterstützen!

 

Das Besondere an dem Förderprogramm „Quartiersimpulse“ ist, dass Sie während des gesamten Projekts Unterstützung durch eine fachkundige Beratung erhalten, die Sie selbst vorschlagen. Sie müssen nicht alles alleine machen und werden entlastet. Die Beratung unterstützt Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Ideen und der Umsetzung von Maßnahmen. Weiterhin können Sie Beratung zu Fachthemen in Anspruch nehmen. Welche Beraterin oder welcher Berater für Sie passend ist, schlagen Sie selber vor.

 

Antragsstellung:
Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden sowie kommunale Verbünde. Landkreise sind in Kooperation mit mindestens einer kreisangehörigen Kommune antragsberechtigt. Die Antragsstellung ist in drei Varianten mit unterschiedlichen Förderhöhen möglich:

  • Variante A: Städte und Gemeinden - 20.000 bis 70.000 Euro je Quartier
  • Variante B: Kommunale Verbünde - 40.000 bis 100.000 Euro pro Antrag
  • Variante C: Landkreise in Kooperation mit mindestens einer kreisangehörigen Stadt/Gemeinde - 40.000 bis 100.000 Euro pro Antrag

 

Anträge können bis spätestens 31.10.2019 (Poststempel) fortlaufend gestellt werden.

 

Fördervoraussetzungen:

  • Das Thema "Pflege und Unterstützung im Alter" oder Maßnahmen zur generationen- und altersgerechten Gestaltung des Lebensumfelds müssen Teil des Quartiersprojektes sein.
  • Elemente der Bürgerbeteiligung müssen ergriffen werden, damit die im Quartier lebenden Menschen die Entwicklung aktiv gestalten können.
  • Die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnern muss nachgewiesen werden.
  • Das Projekt muss durch die politische Gemeinde unterstützt werden, der Beschluss des Gemeinderats oder des zuständigen Ausschussgremiums ist erforderlich.
  • Zur Projektdurchführung ist eine externe Beratung in Anspruch zu nehmen. Für die Beratungsleistungen ist ein maximaler Tagessatz von 1.000 € festgelegt (inklusive Mehrwertsteuer und Reisekosten).

 

Nähere Informationen zur Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Flyer. Alle Informationen zum Programm, die Ausschreibung sowie die Antragsunterlagen finden Sie unter www.allianz-fuer-beteiligung.de.

 

Das Förderprogramm Quartiersimpulse der Allianz für Beteiligung ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“. Es wird durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg gefördert.

 

 

    

 

GUT BERATEN! – Quartiersentwicklung

Beratungsgutscheine zur Förderung der Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-WürttembergDas Förderprogramm „Gut Beraten!“ unterstützt im Themenschwerpunkt „Quartiersentwicklung“ zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung und der Unterstützung der Kommune zu einem sozialen, generationenübergreifenden und inklusiven Miteinander in ihrem Quartier beitragen möchten. Die Aktionsfelder dieses Engagements können vielfältig sein und reichen von einem sozialen Treffpunkt über den Aufbau von neuen Wohnformen, von einem barrierefreien Quartier, neuer Mobilität bis zu gemeinsamen Aktionen für Jung und Alt.

 

Das Förderprogramm bietet zivilgesellschaftlichen Initiativen die Möglichkeit, sich zu Fragen der Projektinitiierung, -organisation und -gestaltung sowie zur Durchführung von Projekten beraten zu lassen.

 

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Nähere Informationen zur Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Flyer und den Bewerbungsunterlagen. Weitere Informationen zu den Ausschreibungszeiträumen finden Sie auf der Homepage der Allianz für Beteiligung.

 

FlyerBewerbungsunterlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Förderprogramme

Deutscher Nachbarschaftspreis

Jeden Tag engagieren sich in ganz Deutschland Menschen für ihr lokales Umfeld. Damit leisten sie im Kleinen einen großen und unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Die nebenan.de Stiftung hat daher 2017 den Deutschen Nachbarschaftspreis ins Leben gerufen, um diesem wichtigen Engagement mehr Sichtbarkeit zu geben und den vielfältigen Einsatz für lebendige Nachbarschaften zu würdigen.

 

Stellvertretend für alle engagierten Nachbar*innen zeichnet der Deutsche Nachbarschaftspreis einmal im Jahr Projekte und Initiativen mit Vorbildcharakter aus. Auch 2019 verleiht die nebenan.de Stiftung den mit insgesamt über 50.000 Euro dotierten Preis an Nachbarschaftsprojekte, die sich vielerorts für ihr lokales Umfeld einsetzen, das Miteinander stärken und das WIR gestalten.

 

Bis zum 29. Juli können sich Projekte online bewerben.

 

Jetzt bewerben

Weitere Informationen

 

 

Sonderförderprogramm „Solitäre Kurzzeitpflege“Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg stellt zur Weiterentwicklung der Infrastruktur von Angeboten der Unterstützung, Betreuung und Pflege einmalig investive Zuwendungsmittel in Höhe von 7,6 Millionen Euro für solitäre Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung.

 

Mit der Förderung soll die Zahl an solitären Kurzzeitpflegeplätzen mit qualitativ hochwertigen Konzeptionen zur Betreuung und/oder Rehabilitation erhöht werden. Damit wird ein Beitrag zum Aufbau nachhaltiger Strukturen geleistet.

 

Gefördert werden Projekte der solitären Kurzzeitpflege im Sinne von §§ 71 ff. Sozialgesetzbuch (SGB) XI und/oder § 39c SGB V. Förderfähig sind maximal 30 solitäre Kurzzeitpflegeplätze innerhalb eines Projektes mit bis zu 50.000 Euro pro Platz beim Neubau und mit bis zu 37.500 Euro bei Umbauten.

 

Bewerbung sind ab sofort möglich. Die eingehenden Anträge werden nach Eingang geprüft, eine Einsendefrist wurde nicht festgelegt.

 

Ausschreibung (PDF)

Bewerbungsbogen (DOCX)

Merkblatt (PDF)

Gemeinsame Erklärung der Partner des Aktionsbündnisses Kurzzeitpflege (PDF)

 

 

Landeszuschuss für Bürgerbusvereine 2019Das Land weitet seine Förderung für ehrenamtlich betriebene Bürgerbusse aus. Neben einem Landeszuschuss für die Anschaffung eines Fahrzeuges gibt es zur Stärkung ehrenamtlich organisierter Verkehrsangebote jetzt auch eine Verwaltungskostenpauschale.

 

Mit dem neu aufgesetzten Programm unterstützt das Land pauschal die Kosten für die Organisation von Bürgerbussen. Dabei sind die einfache Antragstellungsform und die vergleichsweise unkomplizierte Abrechnungsmethode wichtige Aspekte. In der jährlichen Pauschale sind neben den Aufwendungen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Verwaltungsausgaben, Sachkosten und Gebühren auch die Ausgaben für die Schulung der ehrenamtlich tätigen Personen enthalten. Nicht gefördert werden Betriebskosten, wie zum Beispiel für Treibstoff, Wartung, Reparatur und Versicherung der Fahrzeuge.

 

Das Land hält Finanzmittel in Höhe von jährlich 90.000 Euro bereit. Eine Förderung pro antragstellender Organisation ist bis höchstens 1.500 Euro und pro Kalenderjahr möglich.

 

Für 2019 gilt der Antragszeitraum 1. August bis 30. September 2019. Die Anträge müssen bei der NVBW gestellt werden.

 

Förderrichtlinie

Antragsformular

Weitere Informationen

 

 

AOK-Förderung von regionalen Netzwerken nach §45c Abs.9 SGB XI

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz stärkt die regionale Zusammenarbeit in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen vor Ort. Aus Mitteln der sozialen Pflegeversicherung und der privaten Pflegeversicherung können nach § 45c Abs. 9 SGB XI selbstorganisierte, regionale Netzwerke gefördert werden, welche der strukturierten Zusammenarbeit von Akteuren dienen, die an der Versorgung und Unterstützung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sowie vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen beteiligt sind und die sich im Rahmen einer freiwilligen Vereinbarung vernetzen.

 

Der Versorgungs- und Unterstützungsbedarf sowohl von Pflegebedürftigen als auch deren Angehörigen sowie vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen soll durch die strukturierte Zusammenarbeit von regionalen Akteuren besser gedeckt werden. Dabei muss die Arbeit des Netzwerkes allen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zugänglich sein.

 

Für die Förderung der strukturierten regionalen Zusammenarbeit steht jedem Kreis bzw. jeder kreisfreien Stadt ein maximaler Förderbetrag von 20.000 Euro je Kalenderjahr zur Verfügung.

 

Weitere Informationen

 

Kontakt

Nina Schäuble

AOK Baden-Württemberg

Telefon: 0711 2593-7709
E-Mail: Nina.Schauble@bw.aok.de

 

 

Leseclubs und media.labs der Aktion der Stiftung Lesen

Die Initiative Stiftung Lesen ist Programmpartner im Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Um die Lesemotivation und die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland zu steigern, werden ab sofort Bündnisse für Bildung in vielen verschiedenen Einrichtungen wie beispielsweise Jugend- oder Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern und Ganztagsschulen aufgebaut.

 

Die Stiftung Lesen setzt sich dafür ein, dass jedes Kind und jeder Erwachsene in Deutschland über die notwendige Lese- und Medienkompetenz verfügt und Lesefreude entwickelt. In den Leseclubs und media.labs der Stiftung Lesen finden regelmäßig betreute Freizeitangebote zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen statt. Ab sofort kann die Stiftung Lesen

  • mehr als 200 neue Leseclubs für Kinder im Alter von 6-12 Jahren und
  • bis zu 100 neue media.labs für digitalaffine Kinder und Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren einrichten.

Bewerbungen sind jederzeit möglich - auch in 2019!

Alle Einrichtungen mit Zugang zu Kindern und Jugendlichen werden dazu eingeladen, sich bei der Stiftung Lesen um die Einrichtung eines Leseclubs oder media.labs zu bewerben. Die Förderung besteht aus einer umfangreichen Ausstattung u. a. verschiedener Medien und Mobiliar, regelmäßigen Weiterbildungsangeboten sowie Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuer/-innen. Weitere Informationen finden Sie im hier.

 

Infoflyer