Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
Sie sind hier: HomeBest PracticeBeispiele

“Stadtteilanalyse Weinheim-West“

 

Auf dem Weg zu einer alternsfreundlichen Kommune

 
 
Kommune: 69469 Weinheim
 
Einwohnerzahl: 44.797 Einwohner
 
Träger/Kooperierende Akteure: Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Weinheim / KGK des Rhein-Neckar-Kreis, und der Stadt Heidelberg, Landesgesundheitsamt
 
Startjahr: 2013
 

Die Stadtteilanalyse Weinheim-West ging der Frage nach, wie ein Stadtteil gestaltet sein muss, um seinen älteren Bürgerinnen und Bürgern möglichst lange ein selbständiges Leben im Alter zu ermöglichen. Das umfangreiche Projekt beinhaltete kartographische Darstellungen der Alters- und Infrastruktur im Stadtteil, eine intensive Netzwerkarbeit vor Ort, Stadtteilbegehungen sowie qualitative Interviews mit zurückgezogen lebenden älteren Menschen. Die gewählte Vorgehensweise war erfolgreich: Die Weinheimer Stadtverwaltung konnte von den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern als „Experten vor Ort“ profitieren, und im Stadtteil selbst entstanden neue Dynamiken zu ehrenamtlichen Engagement, z.B. Sitzbankspenden oder Bustraining für Rollatornutzer. Mittlerweile werden in weiteren Weinheimer Stadtteilen Begehungen geplant.

 

Angebote und Umsetzungsschritte

  • Karthographische Darstellungen der Weinheimer Weststadt
  • Netzwerkarbeit: Wer sind wichtige Akteure vor Ort
  • Stadtteilbegehungen mit älteren Bürgern
  • Gespräche mit zurückgezogen lebenden älteren Menschen /(Pilotgesundheitsdialog)
  • Weinheim wurde Mitglied von  „Gesund Aufwachsen und Leben“

 

Ergebnisse und AuswirkungenAbbau von Barrieren, Initiierung neuer Angebote wie Woinemer KaffeeKino und KaffeeBall, Ausweitung aus das gesamte Stadtgebiet mit der „Fachplanung Gesundheit“, hier außer Begehungen mit Älteren auch ein Bewegungsprojekt mit Kindern, dieses hat 2017 den B 52- Förderpreis erhalten.


Besondere Rahmenbedingungen vor OrtEin großes, aktives Netzwerk existiert bereits in der Stadt. Die Arbeitsgruppe aus der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) hat das Projekt begleitet und unterstützt.

 

Infomaterial

Handlungsempfehlung - Auf dem Weg zu einer alternsfreundlichen Kommune

 
Kontakt
Ute Schleh
Telefon: 06201-823 76
 
Zurück