Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
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GCfaK – Gute Chancen für alle Kinder

 

Eine Initiative um allen Kindern in der Stadt einen guten Start ins Leben zu ermöglichen

 
 
Kommune: 72070 Tübingen
 
Einwohnerzahl: 87.464 Einwohner
 
Träger/Kooperierende Akteure: Bündnis für Familie Tübingen
 
Startjahr: 2013
 

Armut ist der größte Risikofaktor für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – das hat eine bundesweite Langzeitstudie (AWO-ISS-Studie 1997 – 2012) nachgewiesen. Um allen Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, hat die Universitätsstadt Tübingen gemeinsam mit dem Bündnis für Familie 2013 das Projekt „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinderarmut“ gestartet.

 

Angebote und Umsetzungsschritte

Angebote

  • Breites Angebot anhand einer Präventionskette vorhanden und im Aufbau:
  • Teilhabe/ Soziales / Kultur: KinderCard mit über 80 Angeboten: Für2, Schwimmen für alle Kinder, Nahverkehr, Jugend, Musikschulen, Vereine, ...
  • Existenz / Materielles: EfA – Entlastung für Alleinerziehende, Arbeit für Alleinerziehende, KiTa/ Schule, KreisbonusCard Extra, Wohnen, Freizeiten, Nachhilfe, Fahrrad
  • Bildung und Beruf (im Aufbau)
  • Gesundheit
  • Eltern stärken: Stadtteilsozialarbeit)

Umsetzungsschritte (Geschichte)

  • Umfassende Analyse gefördert vom Land Baden-Württemberg und wissenschaftlich begleitet vom Institut
  • für angewandte Sozialwissenschaften Stuttgart.
  • Gründung des Runden Tisches Kinderarmut von der Stadt Tübingen, der Liga der freien Wohlfahrtspflege und dem Bündnis für Familie Tübingen.
  • Jährliche Workshops und halbjährliche Treffen mit allen Interessierten.

 

Ergebnisse und AuswirkungenErgebnisse

  • Seit 2013 existiert ein aktives Netzwerk von Haupt- und Ehrenamtlichen.
  • Fortbildung der Netzwerkteilnehmer durch jährliche Workshops.
  • Dokumentation der Aktivitäten im Internet, für alle Interessierten offen.
  • Teilweise Evaluation der Angebote (Bsp: KinderCard, Schwimmen für alle Kinder, Nutzung Wiki)

Auswirkungen

  • Steigende Nutzungszahlen erhöhen die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen.
  • Der Gemeinderat unterstützt die Aktivitäten ideell und finanziell.
  • Gemeinden aus dem Kreis Tübingen bauen auf den Ergebnissen auf.

 

FinanzierungDie Finanzierung erfolgt durch die Stadt, Sponsoren und Spender sowie beteiligter Organisationen. Viele Ehrenamtliche bringen sich persönlich ein.

 
Kontakt
Elisabeth Stauber
 
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